Freitag Nachmittag – Einkaufs-Rush-Hour!
Man steht seit einer gefühlten Stunde in einer gefühlten 100-Meter-Schlage und der Glückliche, der gerade dran ist, beginnt zu stammeln: „Zwei Schnitzel – ach nein doch lieber drei, oder nein – doch lieber keine Schnitzel, ich nehme Rouladen. Aber nicht die – nein die da! Und Leberwurst, eine Ganze. Oder halt – warten sie – doch lieber 200g Bratwurst…“ usw. usf. Dies ist der Moment, in dem man einen 100-Meter-Sprint einlegen möchte, dem Besteller auf die Schulter klopfen und sagen: „Hallo! Sie stehen jetzt seit Ewigkeiten vor dieser Vitrine. Warum, um Himmels Willen ist es so schwer, eine Entscheidung zu treffen, zu der es weiß Gott genug Bedenkzeit gegeben hat, was heute Abend im Kochtopf landet und morgen früh dann auf die Stulle geschmiert wird?“
Ein klassischer Fall von einem Zögerer und Zauderer ist da am Werk. Aber am Ende wird wenigstens noch eine Entscheidung getroffen.
Gleichzeitig sieht man einen weiteren Kunden den Ladentisch umstreifen, suchenden Blickes. Nein anstellen tut er sich nicht, weil die Schlange zu lang ist, das Angebot zu groß oder zu klein, die Verkäuferin nicht die Richtige ist, die Lieblingswurst nicht auf den ersten Blick zu sehen ist…Er dreht sich um – vielleicht kommt er ja später wieder oder er isst doch lieber Fisch oder vielleicht kocht Oma ja heute. Vielleicht..vielleicht..vielleicht…mal sehen…
Er trifft erst einmal gar keine Entscheidung.
Der selbe Mensch nagt dann um 23.46 Uhr an der letzten trockenen Schnitte aus dem Kühlschrank und beklagt sich über das unsinnige deutsche Ladenschlussgesetz, welches ihm jetzt um diese christliche Uhrzeit versagt, noch rasch im Supermarkt um die Ecke einen „rechtsgedrehten erntefrischen Bio-Blumenkohl“ zu kaufen. Einfach gemein!
Wer keine Entscheidung trifft, für den wird sie oft von anderer Stelle getroffen. Und ob man mit DEM Ergebnis dann zufrieden ist?
Letztes Beispiel: Der Despot. Alle Welt muss sich nach ihm richten. Seine Entscheidungen sind von Natur aus richtig, weil sie ja von ihm sind. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ohne Abwägung von Alternativen. Und so kauft er einen fetten Schweinebraten für das Sonntagsessen der Familie, die zur Hälfte aus Vegetariern besteht. Schiefer Haussegen, wenn nicht gar Schlimmeres vorprogrammiert!
Was hat das nun alles mit Unternehmertum zu tun? ENTSCHEIDUNGEN muss jeder Unternehmer täglich mehrfach treffen, häufig auch mehrere gleichzeitig und parallel. Oft im Minutentakt und oft mit schwerwiegenden Auswirkungen auch für den weiteren Bestand des ganzen Unternehmens (Beteilige ich mich an der Ausschreibung, nehme ich diesen oder jenen Kredit auf, soll ich Mitarbeiter X behalten, versetzen oder entlassen, soll ich mit dieser oder jener Firma zusammen arbeiten, welches Angebot soll ich annehmen, für welchen Bewerber soll ich mich entscheiden…)
Hier ist es nicht anders als im Privatleben – Entscheidungen laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Bekannt ist sicher das gute alte „Adenauer-Kreuz“ in welchem man Pro und Contra in die jeweilige Spalte trägt. Nun sieht man weniger Unternehmer Kreuze malen, denn dann wäre der Schreibtisch voll und der Tag rum. Deshalb sollte man sich bei Entscheidungen gedanklich an folgenden kleinen Leitfaden halten:
· Zunächst die Situation / Aufgabe analysieren
· Argumente DAFÜR sammeln
· Argumente DAGEGEN sammeln (genau, ein gedankliches Kreuz!)
· Worst-Case-Analyse durchführen: „Was kann mir schlimmstenfalls passieren, was wäre der absolute Super-Gau und wie würde ich mit ihm umgehen?“
· Ggf. Expertenrat einholen, wenn nötig (Rechtsanwalt, Steuerberater, Gutachter…)
· Bei weitreichenden Entscheidungen – Zeit lassen, ggf. eine Nacht darüber schlafen und das Problem noch einmal aus der Distanz betrachten
· Entscheidung unter Abwägung der vorgenannten Punkte TREFFEN
· Und nun ganz wichtig: ENTSCHEIDUNG UMSETZEN!
Jede Entscheidung birgt bekannterweise immer ein 50/50-Risiko. Kann gut gehen, kann aber auch schief gehen. Manchmal sind es 27 x abgeklopfte und lange geplante Projekte, die scheitern. Mal ist es eine schnelle kurze Bauchentscheidung, die zum Erfolg führt. Im privaten Leben, wie im Unternehmerleben.
Wichtig ist nur, ÜBERHAUPT eine Entscheidung zu treffen und sie auch UMZUSETZEN. Nur dann kann man den Erfolg der Entscheidung geniessen oder bei einer fehlerhaften Entscheidung sie auch vertreten.
Sind Sie bereit, Entscheidungen zu treffen?
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen den richtigen Mut und immer die richtigen Entscheidungen an der richtigen Stelle. Viel Erfolg! (CB)

Ist Ihnen das auch schon mal passiert? Sie haben ein interessantes Unternehmen gefunden und möchten Kontakt aufnehmen, wissen aber nicht wie?
Seitdem Twitter, Facebook und Co.sich in den Alltag unzähliger Unternehmen gebahnt hat ist die Kontaktaufnahme dadurch nicht einfacher geworden.
…
Vor einigen Jahren war es noch etwas Besonderes, eine Internetseite zu haben. Dann wurde es mehr und mehr zum Alltag und heute betreibt jeder noch so kleine Hobby-Verein eine Internetpräsenz. Wer damals in die exquisite Gemeinde der Webpageinhaber eintrat, der hatte eine Erwartung: Nun bin ich ja auch drin – im großen weiten Internet – und ab sofort hab ich Bestellungen und Aufträge ohne Ende. Kann ja gar nicht anders sein!
Schnell wurde jedoch klar, dass das bloße „Drinsein“ zu gar nichts führte, denn die schicken Seiten mussten erst einmal durch Suchmaschinen gefunden und gewertet werden. Und bis das passierte, wurde viel probiert, „gedoktert“, Geld für Suchmaschinenoptimierung, Onlinewerbung usw. ausgegeben. Und dann, irgendwann später, kamen vielleicht auch die ersten Onlinekunden.
Seit einigen Jahren gehört es nun „zum guten Ton“, sich auch in den Sozialen Medien als Unternehmer zu präsentieren. Hier haben sich einige Portale als sehr interessant erwiesen, darunter Twitter, Facebook, LinkedIn, Xing, seit neuestem auch Google Plus u.v.a.m.
Sicher ist es gerade auch für frisch gegründete kleine und mittelständische Unternehmen interessant, sich auch hier mit ihrem Angebot zu präsentieren. Es geht darum, sich (ggf. auch persönlich als Unternehmer) mit seinem Unternehmen zur „Marke“ machen und der Social-Media-Gemeinde positiv im Gedächtnis oder sagen wir ruhig „im Hinterkopf“ zu sein.
Nicht mehr??
Holen wir etwas aus und nehmen ein Beispiel aus dem praktischen Leben: Sie sind zu einer Veranstaltung eingeladen, plaudern mit einem Getränk Ihrer Wahl in der Hand mit einem Menschen, der neben Ihnen steht und erfahren dies und das über ihn und nehmen wir einmal an auch, dass Ihr Gegenüber Architekt ist. Nun passiert natürlich folgendes: Sie werden sich mit der flachen Hand an die Stirn klopfen und sagen: Mensch klasse! – Jetzt hab ich gerade einen Architekten kennengelernt! Toll! Da bestelle ich mir doch glatt ein Haus: Sofort und auf der Stelle.
Das würden Sie nicht tun? Dachte ich mir! Warum nicht? Nun, Sie kennen den Menschen nicht, haben vielleicht schon ein Haus, haben keine finanziellen Mittel für einen Hausbau, wollten noch nie ein Häusschen mit Garten, haben gerade ganz andere Sorgen?
Anderes Beispiel: Man sieht sie täglich auf deutschen Strassen und großen Plätzen mit viel Menschenauflauf – die jobbenden Studenten, die irgendwelche Flyer verteilen: Bei 5 Pizzen eine gratis und noch eine Cola obendrauf. Natürlich rennen Sie sofort mit dem Flyer in der Hand quer durch die ganze Stadt, um sich dieses Super-Sonder-Angebot bloss nicht entgehen zu lassen! Nein? Machen Sie auch nicht? (Sie haben keinen Hunger, Sie sind Vegetarier, Sie hassen Pizza, Sie haben keine Zeit?)
Was will ich damit sagen: Egal an welcher Stelle und wo ich werbe oder Menschen kennenlerne muss ein einen BEDARF geben, wenn ich etwas verkaufen möchte. Nun ist es so, dass eine Social-Media-Fangemeinde oft schnell wachsen kann und man die Menschen, die hier etwas anbieten gar nicht mehr überblicken kann. Umso mehr kommt es darauf an, sich aus der Masse hervorzuheben. Und dies tut man nur, indem man gezielt etwas bietet, was die Menschen in meinem Social-Media-Umfeld auch weiter bringt. Dazu gehören interessante Informationen, eine Prise Humor, Kommunikationsfreudigkeit, Aktion und Reaktion. Das pure posten von reiner Werbung bringt bekanntermassen gar nichts.
Warum?
Stellen Sie sich vor, unser Beispielarchitekt würde bei jeder Gelegenheit auf Sie zulaufen und laut rufen: „Ich bin doch der, der die schönsten und teuersten und größten Häuser baut!“ Spätestens beim dritten Mal werden Sie die Augen verdrehen und je nach Charakterveranlagung vielleicht auch laut zurückrufen: „Lass mich in Ruhe! Ich WILL Dein Haus nicht!“. Gleiches gilt für das Pizza-Beispiel. Auch hier werden Sie sich irgendwann wehren und rufen: „Ich HASSE Pizza!“
Eins ist klar – überall auf dieser Welt – virtuell oder real – der Kunde kauft nur, wenn er Bedarf hat, vom Produkt / der Leistung, dem Unternehmen, dem Preis und der Qualität überzeugt ist. Und diese Überzeugung gilt es, bei potentiellen Kunden aufzubauen. Die Wege können vielfältig sein. Und meist sind sie lang und bedürfen Ausdauer.
Zugegeben – diese Beispiele sind bewusst etwas übertrieben. Aber sie verdeutlichen ganz klar: Nur wer seinen „Freunden“ in der Social-Media-Welt einen Mehrwert bietet, der wird auch nach aussen wahrgenommen. Alle anderen – so traurig das ist, verschwinden einfach in der grauen Masse.
Man braucht eine Vorstellung davon, WAS will ich erreichen, WEN will ich erreichen und WIE. Dann kann man sich an die Planung machen und sein Ziel kontinuierlich umsetzen. Dazu muss man sich nicht zum Sonntagskaffee hinsetzen und eine Matrix malen, sondern sich über die Möglichkeiten informieren, über Werkzeuge, die die Arbeit erleichtern und ganz einfach seinen gesunden Menschenverstand einschalten. Natürlich wird nicht alles klappen, was man sich vornimmt – auch in der Social-Media-World nicht. Aber man kann daran arbeiten. Versuch und Irrtum sind nicht ausgeschlossen.
Wer an diesen Zielen kontinuierlich und nicht nur sporadisch arbeitet, wer überhaupt einen Plan und ein Ziel hat, über Geduld und Ausdauer verfügt, der wird auch in den sozialen Medien Erfolg haben. Und dann ist EIN weiterer Vertriebsweg erschlossen. Und dann und auch nur dann kann der „Rubel ganz langsam ins Rollen kommen“.
In diesem Sinne – viel Geduld, Mut, Ausdauer und gute Ideen! (CB)

Tue nie etwas halb, sonst verlierst du mehr, als du je wieder einholen kannst.
Damit wir uns erst einmal einig sind, worum es überhaupt geht: Wikipedia definiert Urlaub so: „Urlaub ist die Zeit, die ein arbeitsfähiger Arbeitnehmer, Beamter oder auch Selbstständiger von seinem Arbeitsplatz berechtigt fernbleibt, obwohl nach Tages- und Wochenzeit eigentlich Arbeitsleistungen zu erbringen wären“
Nun stellt sich beim Selbständigen ja nicht die Frage, wer einem erlauben soll, der Arbeit fern zu bleiben, wenn da nicht die Arbeit wäre, die dies stets und ständig „verbietet“. Aber ist dem tatsächlich so?
Wenn man als Selbständiger mit Selbständigen spricht, so kommen einem eigentlich immer zwei Urlaubs-Typen unter: Die „Dauerurlauber“ und die „Nieurlauber“. Dazwischen gibt es oft wenig.
Die erste Gruppe präsentiert gern gut gebräunt mit einem „In-Getränk“ in der Hand und berichtet vom gerade zu Ende gegangenen vierwöchigen Hawaii-Urlaub, der leider zu Ende gehen musste, weil das Pferd zu Hause Geburtstag hat und man ja auch nicht mehr so viel Zeit hat, weil ja in zwei Wochen die nächste Kreuzfahrt ansteht. Das man dazwischen noch schnell nach Rom oder Mailand zum Shoppen muss, ist ja klar, denn: Ohne passendes Outfit kein Urlaub! In all diesem Stress ist es natürlich gar nicht so einfach, auch gleich den nächsten Winterurlaub in einem schweizer Nobelort zu planen, denn die Zeit drängt ja in der Tat…
Bei diesem Typus mag man ja gern ein wenig neidisch aus der Wäsche gucken und sich angesichts seines eigenen Arbeits- und Finanzvolumens fragen: Wie machen die das bloss? Die Frage ist durchaus berechtigt, denn entweder haben diese Dauerurlauber absolut zuverlässige und bienenfleissige Mitarbeiter, die mit traumtänzerischer Sicherheit die Firma mal eben mit Links „schmeissen“ oder es handelt sich um Firmen, die wie „geschmiert“ von selbst laufen und eine Lizenz zum Gelddrucken haben. Schaut man aber hinter die Fassade, sieht es oft ganz anders aus – aber wer von den Dauerurlaubern lässt sich schon in die Karten gucken? Oft sind sämtliche Kreditkarten bis zum Anschlag ausgereizt, Lieferanten und Mitarbeiter nicht bezahlt, Hawaii war doch eher eine stark von deutschen Urlaubern frequentierte Mittelmeerinsel und das Pferd die Patenschaft für ein Pony auf dem Ponyhof. Der Winterurlaub, wenn er überhaupt noch wegen drohender Insolvenz stattfinden kann, geht in den Harz und das Shopping findet in einem Einkaufscenter der Nachbarstadt statt, wo einen niemand kennt. – Es gilt die Faustregel, nicht alles glauben, was einem da so offeriert wird!
Natürlich soll es auch Firmen geben, wo trotz alledem alles „mit rechten Dingen zugeht“ – aber diese sind wohl eher selten und man trifft diese Dauerurlauber auch nicht, weil sie in der Regel von einem Rudel Bodyguards abgeschirmt werden.
Die wesentlich weiter verbreitete Spezies sind die „Nieurlauber“. Trifft man sie, gerade auf den letzten Drücker noch in die Veranstaltung gehetzt, weil ein Kunde, Lieferant, Auftrag , Problem oder Mitarbeiter sie noch aufgehalten hat, schauen sie verstört drein, wenn das Wort Urlaub fällt. Auf die Frage nach dem letzten solchen sieht man den Nieurlauber in tiefes Grübeln verfallen und nach einer gefühlten halben Stunde ausrufen: „Ha – ich hab’s! Vor drei Jahren waren wir zum 80. Geburtstag von Tante Erna an der Ostsee, da haben wir an das Wochenende noch einen freien Montag gehängt! Das weiß ich noch genau, weil da mein Mitarbeiter XY meinen LKW zu Schrott gefahren hat!“
Überspitzt dargestellt? Zugegeben: Ein bisschen!
Gerade als Selbständiger kommt man viel zu selten dazu „Urlaub“ zu machen. Das muss nicht einmal an den fehlenden finanziellen Mitteln liegen, sondern meist liegt es an fehlender Zeit, der Angst, für kurze Zeit die Verantwortung abzugeben und auch einmal damit leben zu können, dass etwas nicht glatt läuft.
Dennoch: Wer ständig auf Hochleistung fährt, der muss irgendwann die Akkus aufladen, denn wer ist kreativ, zuverlässig, zukunftsorientiert und motiviert, wenn die Batterien leer sind? Niemand!
Deswegen gilt: Auch immer mal wieder kleine Urlaube sind Urlaube – Tage, an denen man andere Dinge tut, als gewöhnlich im Alltag. Es geht nicht um „weit weg“ , „teuer“ oder „aussergewöhnlich“, sondern darum, Dinge zu tun, bei denen man sich entspannen kann, Kraft schöpfen kann und einfach dem „Hamsterrad“ entflieht. Das kann auch auf dem Balkon passieren, im Café, im Stadtpark, mit einem guten Buch oder am Baggersee um die Ecke.
Gute Vorbereitung sichert ab, dass man an diesen Tagen wirklich frei hat:
Für alles andere gilt: Meist ist nichts so wichtig, als das es bei gutem Informationsfluss und guter Organisation nicht auch ein paar Tage später geregelt werden kann. Oft existiert die Annahme „Es geht nicht ohne mich“ sowieso nur im eigenen Kopf. Mag sein, dass manches nicht so gut läuft, aber die Welt geht in der Regel selten unter! Denn bei den vielen Selbständigen, die dies seit Jahrtausenden denken, wäre sie schon längst untergegangen.
Der Sommer ist da! In diesem Sinne: Einen schönen Urlaub! (CB)

Probleme sind wie Pfannkuchen.
Und was haben alle Pfannkuchen gemeinsam?
Geeenau: 2 Seiten.
Und so ist das auch bei Problemen.
Jedes Problem hat eine helle und eine dunkle Seite.
Überlegen Sie heute mal, was an Ihrem Problem die helle Seite ist.
Was ist gut an Ihrem Problem?
Wie können Sie durch Ihr Problem lernen und wachsen?
Schreibt Jochen Mai in seinem neuen Blog der Karrierebibel. Dieser liefert sehr interessante Einblicke … lesen Sie selber:
“Es gibt sie: Verhaltensmuster und Attitüden, die Karrieren und beruflichen Erfolg nicht nur behindern, sondern gar unmöglich machen. Weniger extrem ausgeprägt limitieren sie die Betroffenen zumindest ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Und das ist weiter verbreitet, als manche sich selbst eingestehen.
Von den fünf Autoren Kerry Patterson, Joseph Grenny, David Maxfield, Ron McMillan und Al Switzler des New York Times-Bestsellers Change Anything stammt eine bemerkenswerte Umfrage, wonach ganze 97 Prozent der knapp 1000 befragten Arbeitnehmer davon berichten, solche limitierenden Verhaltensweisen an sich zu beobachten.
Mehr noch: Die Mehrheit der Führungskräfte ist sogar davon überzeugt, dass allenfalls zehn bis 20 Prozent ihrer Mitarbeiter, sich jemals zum Positiven verändern und solche limitierenden Muster dauerhaft ablegen werden. Eine sehr pessimistische Einstellung.
Welche Verhaltensmuster aber sind damit konkret gemeint?
Auch das haben die Autoren untersucht und eine Art Rangliste der fünf fatalsten Karrierekiller und -limitierer erstellt:…”
Lesen Sie weiter auf der Karrierebibel-Blogseite:
http://karrierebibel.de/karrierekiller-5-eigenschaften-die-jeden-limitieren/
Also immer schön auf der Erfolgsseite sein, und sich nicht limitieren!
Mit lieben Grüssen Ihr “Mach endlich dein Ding, aber richtig! TEAM”
Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst besteht darin, unermesslich mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns, wer bin ich überhaupt,
um strahlend, bezaubernd, begnadet und phantastisch sein zu dürfen?
Wer bist du denn, dass du das nicht sein darfst?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich herabzusetzen, nur damit unsere Mitmenschen sich nicht verunsichert fühlen,
hat nichts mit Erleuchtung zu tun.
Uns allen ist es bestimmt, wie Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes in uns zu verwirklichen.
Es ist nicht nur in einigen Menschen, sondern in jedem von uns.
Und wenn wir unser Licht leuchten lassen,
geben wir damit anderen unwillkürlich die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst losgelöst sind,
wird unsere Anwesenheit – ganz ohne unser Zutun – andere befreien .

Nelson Mandela (SWB)
Wenn du das, was du kannst, was anderen nützt, was für andere Menschen wirklich attraktiv ist und echte Problemlösung bedeutet, immer wieder tust, zu deiner Routine machst, zu deinem Lifestyle wird, dann kannst du gar nicht anders als erVOLLgreich sein. Es gibt diese ‘Macht der Gewohnheit’ und wenn dieser Lifestyle auch ‘deine Gewohnheit’ wird, dann kommt der ErVOLLg automatisch.
Man hört schon die Antwort: „Na klar bleibe ich, wie ich bin!“ Aber das ist mitunter gar nicht so einfach.
Mit dem veränderten „Status“ wird man auch von seinem Umfeld aufmerksam betrachtet. Es entwickeln sich diverse Erwartungshaltungen bei der Familie, Freunden, Bekannten und nicht zuletzt auch bei Neidern.
Alle diese Menschen beobachten den frisch gebackenen Unternehmer und reagieren oft sehr unterschiedlich auf die sich mit Sicherheit ändernde Lebensweise.
Die Familie…
…muss plötzlich einstecken, dass man weniger Freizeit hat. Oft wird ein Arbeitstag – gerade in der Anfangsphase – länger als 10 oder 12 Stunden, am Wochenende und an Feiertagen wird gearbeitet, Nächte werden „durchgeschuftet“. Familie und Partner, auch wenn sie vielleicht Verständnis zeigen, wollen oft auf Dauer die gemeinsame Freizeit nicht missen und beginnen an Ihrem Zeitkonto zu „sägen“. Dabei wird oft mit allen Mitteln und Tricks gearbeitet, ein schlechtes Gewissen permanent geschürt.
…möchte und kann oft auch nicht auf finanzielle Sicherheit verzichten. Deshalb hängt der Haussegen oft schief, wenn die Kasse knapp ist. Druck baut sich auf.
Die Freunde….
…haben auch plötzlich ein Problem. Sie haben nicht mehr so viel Zeit, an den gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen? Fehlen dann und wann auf Feierlichkeiten? Haben nicht ständig Zeit für einen Plausch mit dem besten Freund oder der Freundin? Können keinen gemeinsamen Urlaub planen? Es wird nicht lange dauern, bis hier die ersten Nörgeleien und Vorwürfe darnieder prasseln.
Die Ängstlichen…
…im eigenen Umfeld, die das Wohl Ihrer Lieben immer im Auge haben, beginnen sich plötzlich um jeden nicht bekommenen Auftrag zu sorgen und schwarz zu malen. „Was soll denn nur werden, wenn…“, „Warum hast Du auch Deine schöne sichere Stelle aufgegeben?“, „Musstest Du denn unbedingt Dein eigener Chef werden – das hast Du nun davon…“
Die Neider…
…verhalten sich meist still und warten aus dem Hinterhalt, dass die „Aktion Startup“ schief geht. Selber würden sie nie den Mut aufbringen, ihre eigene Firma zu gründen, deshalb muss es auch bei anderen schief gehen. Und so sie machen Ihren 9 to 5 Job und reiben sich bei jedem Misserfolg die Hände
Die Erwarter…
…beäugen Sie argwöhnisch und wundern sich, warum es Ihnen innerhalb von immerhin 3 Monaten immer noch nicht gelungen ist, mindestens ein Auto einer deutschen Luxusklasse, wahlweise auch einen Sportwagen, bar zu bezahlen und vor Ihre Haustür zu stellen. „Na? Läuft wohl nicht so…?“
…Die Mitarbeiter
….erwarten einen Chef, der pünktlich Lohn zahlt und alle Klippen des Geschäftsalltags mühe- und fehlerlos umschifft, jedes Problem im Ansatz löst und die Auftragsbücher von ersten Tag an mit 1A-Aufträgen zu befüllen weiß. Mit anderen Worten einen kleinen Helden.
An dieser Stelle benötigt man Charakter und ein gesundes Selbstbewusstsein. Denn es ist schier unmöglich a l l e Erwartungen a l l e r dieser Menschen zu erfüllen. Das wird aus den eben beschriebenen Beispielen schon sehr deutlich. Man sollte sich eins klar machen:
Der Schritt in die Selbständigkeit ist der persönliche ureigene Enschluss und das Ziel – nämlich ein erfolgreicher Unternehmensaufbau ist IHR ZIEL. Deshalb ist es zunächst wichtig, die Erwartungen an s i c h s e l b s t zu erfüllen.
So sollte an sich für so manche Diskussion ein „dickeres Fell“ anlegen und sich immer wieder bewusst machen:
Es ist m e i n e F i r m a – m e i n e A u f g a b e. Wie ich sie am besten erfülle entscheide i c h s e l b s t!
Was nicht heißt, nicht auch auf Ratschläge zu hören oder sich komplett rücksichtslos gegenüber seinem Umfeld zu verhalten. Auch hier gilt es, das richtige Maß zu finden.
Übrigens sind Sie auch nicht verpflichtet, jedem haarklein Erfolge oder Misserfolge auszubreiten und zu erklären.
In diesem Sinne: Lassen Sie sich nicht vom Weg abbringen! Viel Erfolg und Kraft dabei! (CB)
Der Selbsthilfe-Junkie ist ein fieser Zeitgenosse. Ewig auf der Suche nach dem neuen Kick, der neuen Info, dem nächsten Seminar/Buch/Blog. Hat er das dann gefunden, wird die Information aufgesaugt und sehr schnell in “kenn ich schon” oder “kann ich schon” klassifiziert.
Doch die Realität ist oft, dass er eben gar nichts kann. Denn der Selbsthilfe-Junkie ist weniger ein Macher, jemand der handelt. Er ist eher jemand, der einfach nur konsumiert und das erlernte Wissen nicht oder nur wenig anwendet.
Woher ich das weiss? Nun, ich bewege mich seit 10 Jahren in der Szene der Persönlichkeitsentwicklung, habe Tausende von Gesprächen mit Seminarteilnehmern aus den unterschiedlichsten Bereichen geführt und - was noch viel wichtiger ist - ich war selbst ein Selbsthilfe-Junkie.
Daran vor allem erkennt man den Klugen, dass er schnell begreift, geduldig zuhört, dass er nicht nach eigener Lust, sondern gemäß einer tieferen Einsicht seinen Pflichten obliebt und dass er sich nicht ungebeten um die Angelegenheiten anderer kümmert.

Ralph Waldo Emerson
Mach endlich dein Ding hat’s gefunden: der Herr Bundesfinanzminister
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Schönes Wochenende!
Ich möchte die guten Wünsche von Christine Pfeil einfach weiterreichen: Lasst das Feuerwerk raus, das in Euch steckt und...